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Lage, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Zielgruppen
Räumliche Lage der EP
Die Entwicklungspartnerschaft Allgäu-Oberland umfasst die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Landsberg, Ostallgäu, Oberallgäu und die kreisfreie Stadt Kaufbeuren.
In der Zielregion mit rund 8.000 km² leben 811.000 Einwohner.
Die ländlich geprägte Region weist wenig größere Verdichtungsräume aus (Kempten, Kaufbeuren, Landsberg, Garmisch-Partenkirchen). Landschaft und Natur nehmen einen hohen Stellenwert ein. Hierdurch ergeben sich vielseitige Nutzungsmöglichkeiten für den Tourismus, die Land- und Forstwirtschaft und ein attraktiver Wohn- und Lebensraum.
Die geografischen Lage bestimmten seit Jahrhunderten Mensch und Arbeit. Der Raum war stets stark durch land- und forstwirtschaftliche Nutzung geprägt, allerdings wurde der südliche und mittlere Bereich schon frühzeitig touristisch erschlossen.
Wirtschaft
Milchwirtschaft und Tourismus stellen heute noch die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren dar.
Arbeitsmarkt
Der Anteil der im produzierenden Gewerbe Tätigen ist hoch, der Anteil moderner Dienstleistungsunternehmen gering. Somit fehlen Arbeitsplätze in diesem Bereich.
Neue Medien
Der gesamte ländliche Raum der EP weist Strukturdefizite im Bereich der Neuen Medien auf. In vielen Betrieben sind nur geringe IT-Infrastrukturen und IT-Kenntnisse vorhanden. Der Bereich der bäuerlichen Betriebe macht hier keine Ausnahme. Zudem sind öffentliche Verwaltungen und andere Organisationen noch nicht in dem Maße vernetzt, wie das Landesprogramm es vorgibt. Der angestrebte Marktplatz-Bayern bedarf in diesem EP-Raum noch intensiver Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um eine vollständige Realisierung zu erreichen.
Menschen mit Behinderung
Ausgeschlossen dürfen im IT-Bereich nicht die sozial Benachteiligten bleiben. Ländliche Netzwerke für Menschen mit Behinderung bieten auch im Tourismus neue Chancen.
Integration
In einigen Orten der EP kommt es zum erhöhten Zuzug von Aussiedlern mit geringen bis keinen Deutschkenntnissen und teilweise geringer schulischer und beruflicher Qualifikation. Integrationsschwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt, sowie der Familien in die sozialen Gefüge der ländlichen Strukturen sind die Folge.
Familienfreundlicher Arbeitsplatz
Der Anteil von Personen im Sozialhilfebezug liegt bei den Frauen zum Teil über dem Landesdurchschnitt. Maßnahmen zur Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt sind zwingende Notwendigkeiten.
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