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3. Expertenbeschreibung

Nutzen
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ComVironment ist ein
Tool zur Erstellung, Durchführung und Evaluation netzwerkbasierter
Lehr-Lernsettings. ComVironment wurde von Anfang an mit der Zielsetzung
entwickelt, dem Anwender warum nur Der Anwender und nicht auch Die
Anwenderin eine möglichst große Freiheit in der Gestaltung der Lern- und
Arbeitsplattform zu ermöglichen, bei gleichzeitig möglichst geringem
technischen Aufwand.
Die technischen
Anforderungen, die an ComVironment gestellt wurden, basieren daher in
erster Linie auf der Forderung nach:
·
ressourcenschonendem und stabilem Laufzeitverhalten,
·
möglichst geringen Softwarevoraussetzungen,
·
schnellem Seitenaufbau, auch bei hoher Frequentierung der Lernplattform
·
einfacher Installation,
·
bequemer, möglichst ohne HTML-Kenntnisse Administration
·
sowie
größtmöglicher individueller Anpassbarkeit der Lernumgebung.
ü
ComVironment kann wahlweise:
·
als
Universitätsplattform - mehrere Seminare parallel auf einer Plattform -
oder
·
als
Seminarplattform realisiert werden.
·
Als
Projektplattform – Homepage und Intranet.
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Universitätsplattform |
Seminarplattform |
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Projekthomepage |
Intranet |
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Bausteine |
Bei der
Zusammenstellung der Seminarplattform kann frei aus den folgenden
Bausteinen gewählt werden. |
Inhalte
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Einseitiger
Inhalt. Hierbei handelt es sich um HTML-basierte Inhalte, die auf
einer Seite präsentiert werden. Diese Seiten bieten alle Möglichkeiten der
Markup-Sprache wie beispielsweise das Einbinden von Links, Dateien, Popups
oder multimedialer Elemente.
Mehrseitiger
Inhalt. Für den mehrseitigen Inhalt gelten die gleichen Kriterien wie
für den einseitigen Inhalt. Hinzu kommt, dass dieses Modul seine eigene
Navigation mitbringt. Diese Form der Darstellung eignet sich besonders für
lange Texte, die durch die enthaltene Zusatznavigation gegliedert und
vorstrukturiert werden können.
Dateilisten.
Mit diesem Modul werden Dateien wie z.B. Protokolle, Literatur oder
Grafiken vorstrukturiert und sortierbar als Download zur Verfügung
gestellt. Dieses Modul kann auch in interaktiver Modulform verwendet
werden, um für die Lernenden eine Plattform zum Sammeln von Daten
anzubieten.
Einbinden von externen Inhalten.
Dieses Modul bindet fremde Webseiten oder Inhalte in die Lernumgebung ein.
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Einseitiger Inhalt |
Mehrseitiger Inhalt |
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Dateilisten |
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Interaktive
Elemente
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Foren.
Die Foren bieten den Lernenden die Möglichkeit, zeitversetzt untereinander
und mit dem Tutor zu kommunizieren. Zu jeder Zeit können sie Einträge,
Fragen und Kommentare in eins der angebotenen Foren einstellen. Ziel der
Foren ist es, den Studierenden eine Plattform anzubieten, auf der sie sich
austauschen können – um beispielsweise Fragen und Probleme zum Stoff von
Vorlesung zu besprechen. Die Foren verzichten auf die von den Newsgroups
bekannte Baumstruktur der Diskussionsstränge. Die einzelnen Meldungen
werden stattdessen nach Eingang chronologisch untereinander angeordnet.
Hierdurch geht zwar die Möglichkeit verloren, auf einen Kommentar hin
direkt zu antworten, allerdings vermindert sich auch die Zugriffszeit auf
die einzelnen Einträge, da diese nun direkt gelesen werden können. Es
spricht einiges dafür, dass durch diese lineare Anordnung der Beiträge die
Diskussion stringenter gehalten werden kann. Die Einträge sind so
vorsortiert, dass standardmäßig die neuesten Einträge gezeigt werden,
können jedoch auch nach Titel, Start des Diskussionsstrangs und
Eintragendem sortiert werden. Für Arbeitsgruppen besteht die Möglichkeit,
nur für sie zugängliche Gruppenforen einzurichten.
WikiWeb.
Unter einem Wiki-Web wird eine abgeschlossene Seitenstruktur verstanden,
deren Inhalte und Verbindungen von den Lernenden nicht nur
gelesen, sondern auch online
geändert
werden können. Innerhalb eines WikiWebs sind die einzelnen Seiten, die
Artikel, durch Querverweise verbunden und lassen sich von jedem Lernenden
am Bildschirm verändern. Dazu existiert eine Bearbeitungsfunktion, die ein
Eingabefenster zur Bearbetiung des Artikels öffnet. Wiki-Webs können
eingesetzt werden, wenn es z.B. Ziel einer Aufgabe ist, eine
Ressourcensammlung in vernetzter Form von den Studierenden erstellen zu
lassen.
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Forum |
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WiKiWeb |
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Übungsaufgaben
Vorstrukturierte
Übungsaufgabe
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Die Übungsaufgaben
teilen sich auf in vorstrukturierte Übungsaufgaben und frei definierbare
Übungsaufgaben.
Tutoriell begleitete
Übungsaufgaben.
Bei diesem Aufgabentyp werden die Lösungen der Studierenden von einem
Tutor begleitet bzw. überprüft. Hierzu tragen die Studierenden ihren
Lösungsvorschlag zu einer Aufgabe in ein Eingabefeld ein. In einer
speziellen Feedbackumgebung kann der Tutor nun das individuelle Feedback
in die Lösung eintragen und abspeichern. Die Studierenden sehen beim
nächsten Besuch der Lernumgebung die Anmerkungen des Tutors in ihren
Lösungsvorschlag eingearbeitet und können, wenn sie wollen, den
Lösungsvorschlag nochmals überarbeiten. Das Programm unterstützt diese
Methode, da alle Rückmeldungen für eine Aufgabe zentral gespeichert werden
und bei erneutem Bedarf mit einem Mausklick an die entsprechende Stelle
eines Lösungsvorschlags eingefügt werden können.
Lernen aus
Lösungsbeispielen.
Bei dieser Art der Aufgabenbearbeitung erhalten die Studierenden
Übungsaufgaben, die sie individuell lösen können. Auch diese Lösung wird
in ein Eingabefeld eingetragen und in einer Datenbank gespeichert.
Allerdings müssen die Studierenden nun nicht mehr auf das individuelle
Feedback eines Tutors warten. Stattdessen wird ihnen nach dem Speichern
ihres Lösungsvorschlags in einer Datenbank ein Lösungsvorschlag eines
virtuellen Experten präsentiert. Gleichzeitig werden die Studierenden
aufgefordert, ihren Lösungsvorschlag mit dem des Experten zu vergleichen
und ihn gegebenenfalls anzupassen. |
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Tutoriell begleitete
Übungsaufgaben |
Lernen aus
Lösungsbeispielen |
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Strukturierende
Trainings.
Strukturierende Trainings in Form von kommentierten Multiple-Choice-Fragen
bieten den Studierenden die Möglichkeit, den Stand ihres Wissens bei der
Vorbereitung auf eine Prüfung zu überprüfen und Lücken aufzudecken.
Solche Systeme
lenken die Aufmerksamkeit der Lernenden und legen ihnen zu gegebenen
Zeitpunkten bestimmte Lernaktivitäten nahe. Strukturangebote vergrößern,
erweitern oder fördern Ressourcen für lernrelevante Prozesse. Diese
strukturierende Funktion der Trainings wird mit Hilfe von
Multiple-Choice-Aufgaben verwirklicht. Hierbei werden den Studierenden
kurze Verständnis- und Anwendungsfragen zu einem Teilbereich des
Lernstoffes gestellt. Zu jeder Frage existieren vier bis acht
Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils mindestens eine Antwort richtig
ist. Die Studierenden können die Antworten, die sie für richtig halten,
mit einem Mausklick aktivieren. Nach der Aktivierung erhalten sie sofort
ein qualitatives Feedback von zwei Experten, wobei einer der Experte stets
eine entsprechende Passage aus einem Lehrbuch oder -vortrag zitiert
während der andere Experte ein Anwendungs- oder Gegenbeispiel zu der
gewählten Antwort gibt. Auf diese Weise erhalten die Studierenden ihr
Feedback jeweils unter zwei Kontexten. Je nachdem, ob die Aussage des
Studierenden richtig oder falsch ist, ändert sich auch der
Gesichtsausdruck der Experten. Die Studierenden erhalten, wenn sie alle
richtigen Antworten gefunden haben, eine Rückmeldung, welche Teilbereiche
des Stoffes die aktuelle Frage berührt und wie viele Versuche sie benötigt
haben, um die richtigen Antworten zu finden. Danach können sie weitere
Trainings zum selben Thema durcharbeiten oder direkt über einen Link zu
den angebotenen aufbereiteten Materialien zu diesem Thema gelangen. |
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Strukturierende
Trainings – kommentierte Multiple-Choice-Fragen |
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Übungsaufgaben
Frei
definierbare Übungsaufgabe
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Für fortgeschrittene
Lernende und beim Erwerb von prozeduralem Wissen sind die
vorstrukturierten Übungsaufgaben weniger geeignet. Hierfür muss die
Lernumgebung gemäß den Richtlinien des situierten Lernens gestaltet
werden, um den Wissenserwerb zu unterstützen. Der Lernprozess ist dabei
durch die Merkmale Aktivität, Situiertheit, Selbstgesteuertes Lernen,
Wissenskonstruktion und Lernen im sozialen Kontext gekennzeichnet.
Kommunikative Lernplattformen unterstützen situiertes Lernen, sobald die
Lernumgebung mit den Merkmalen Komplexes Ausgangsproblem, Authentizität
und Situiertheit, Multiple Perspektiven und Kontexte, Artikulation und
Reflexion und Lernen im sozialen Austausch gestaltet wird. Frei
definierbare Übungsaufgaben sollten daher kohäsiv mit Hilfe der genannten
Module zur Präsentation von Inhalten und Ressourcen sowie einem oder
mehreren Foren für Arbeitsgruppen gestaltet werden. Zur gemeinsamen
Erarbeitung einer Wissensnetzes kann zusätzlich das WikiWeb verwendet
werden.
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Evaluation
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Für die
Datenerhebung gibt es zwei Möglichkeiten: Die direkte Befragung der
Studierenden mit Hilfe integrierter Fragebögen und die Aufzeichnung der
individuellen Bewegungen und Aufenthaltszeiten auf den jeweiligen Seiten.
Online-Befragung.
Die
Online-Befragung findet mit Hilfe eines in die Lernumgebung integrierten
Fragebogens statt. Beim Betreten der Lernumgebung werden die Studierenden
informiert, dass dieser Fragebogen nun aktiviert ist, und gleichzeitig
aufgefordert, diesen auszufüllen. Eine Erinnerung bei jedem neuen Betreten
der Lernumgebung für diejenigen Personen, die den Fragebogen bislang noch
nicht ausgefüllt haben, sorgt für eine entsprechende Rücklaufquote.
Log-Dateien.
Um die Attraktivität und die Benutzung der einzelnen Module zu überprüfen,
wird für jeden Benutzer aufgezeichnet, welche Seiten er im Verlauf der
einzelnen Sitzung betreten hat und wie lange er sich dabei aufgehalten
hat. Für jeden Benutzer kann damit gemessen werden, welches Modul er
bevorzugt aufgesucht und welches Modul er abgelehnt hat. Die Studierenden
werden über diese Maßnahme informiert und müssen ihr zustimmen.
Beide Datenformate können mit Hilfe
einer Export-Funktion in das statistische Auswertungstool SPSS exportiert
werden.
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Online-Befragung |
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Zusatzbausteine |
Yellow Pages.
Mit den Yellow Pages können sich die Studierenden den anderen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentieren. Ein entsprechend gestaltetes
Interface bietet den Studierenden die Möglichkeit, persönliche Daten wie
zum Beispiel ihre E-Mail-Adresse, ihre ICQ-Nummer oder ihre Homepage
anderen Teilnehmern zugänglich zu machen. So kann beispielsweise eine
Kontaktaufnahme außerhalb der virtuellen Lernumgebung erleichtert werden.
Außerdem enthält das Interface Textfelder, in denen sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einigen Sätzen vorstellen können und
ihre Vorlieben, Stärken und Schwächen den anderen Studierenden
präsentieren können. Aus diesen Daten werden die einzelnen Yellow-Pages
gebildet, die mit Hilfe einer Übersichtsseite, sowie der integrierten
Suchfunktion von allen Studierenden aufgerufen werden können. |
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Yellow Pages |
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Navigation
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Seitennavigation.
Die
Seitennavigation folgt dem Prinzip der Dateimanager aller Betriebssysteme.
Die einzelnen Module werden vom Administrator der Seiten in einer
Baumstruktur (Verzeichnisse und Dateien) angeordnet. Diese Baumstruktur
wird in der Navigationsspalte der Lernumgebung abgebildet und funktioniert
intuitiv und selbsterklärend.
Forenüberblick.
Alle neuen Einträge seit dem letzten Login zeigt der Foren-Überblick,
wahlweise geordnet nach dem letzten Eintrag, dem Datum des Beginns dieses
Diskussionsstrangs oder dem Eintragendem.
Vorab-Informationen.
Das Modul „Vorab-Informationen“ bietet die Möglichkeit der Ankündigung
zentraler oder neu geschaffener Seiten mit Hilfe einer kurzen
Inhalts-Übersicht der einzelnen Seiten und einem direkten Link zu den
jeweiligen Inhalten.
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Seitennavigation |
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Forenüberblick |
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Registrierung
und Zugang
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Der Zugang zur
Lernplattform ComVironment ist beschränkt auf Teilnehmerinnen und
Teilnehmer eines der angebotenen Seminare. Um diesen Zugang zu erhalten,
müssen sich die Studierenden bei der Lernumgebung registrieren. Bei dieser
Registrierung müssen sie neben den wichtigen personenbezogenen Daten wie
Name und E-Mail-Adresse auch bestätigen, dass sie die Rahmenbedingungen
des virtuellen Kurses akzeptieren. Hierzu gehören insbesondere das
Einhalten der so genannten Netiquette, also der Umgangsformen in
virtuellen Gruppen, das Verbot beleidigender und verletzender Äußerungen
und die Ankündigung einer Evaluation. Letzteres erklärt, warum ihre Daten
während ihres Aufenthalts in der virtuellen Lernumgebung mittels einer
personenbezogenen Schlüsselvariablen gespeichert werden.
Mit dieser
Registrierung erhalten die Teilnehmerinnen individuelle Login-Daten,
mit denen sie die Lernumgebung ab sofort betreten können. Natürlich kann
man ComVironment auch so konfigurieren, dass die erfolgte Registrierung
zunächst vom Moderator des virtuellen Seminars freigeschaltet werden muss,
bevor der Lernende die Umgebung betreten kann. Um die Attraktivität und
die Benutzung der einzelnen Module zu erkennen, wird für jeden Benutzer
während der Bedienung der Lernumgebung sehr differenziert aufgezeichnet,
welche Seiten er im Verlauf der einzelnen Sitzung betreten hat und wie
lange er sich dabei aufgehalten hat. Für jeden Benutzer kann damit
gemessen werden, welches Modul er bevorzugt aufgesucht und welches Modul
er abgelehnt hat. Außerdem können Nutzungsdauer und -intensität gemessen
werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über diese Maßnahme
informiert und müssen ihr zustimmen.
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Login |
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